Das Niqab in Europa und ihre Verunglimpfung

بسم الله الرحمن الرحيم



Allgmein
Das Niqab, bzw. Burka/Vollverschleierung, ist ein wichtiger, bedeutender und nicht zuletzt auch ehrenhafter Bestandteil der islamischen Reilgion.
Jene Frauen oder Mädchen welche dieses anlegen, betrachten ihn sicherlich auch als einen solchen.
Gründe dafür, warum der Islam es willkommen heißt, gibt es sicherlich mehr als nur eine sprichwörtliche Hand voll.

Motivation
So ist Bspw. einer der möglichen Motivationsgründe dafür der Frauen dazu veranlassen könnte ihn zu tragen, der, dass sie vermutlich mit der einen oder anderen Stauation nicht konfrontiert werden möchten  und die Burka hierfür als eine Art "Mittel der Prävention" nutzen.
Es sei an dieser Stelle allerdings hinzugefügt, dass das Streben nach dem Wohlgefallen Allahs vermutlich jedoch für die Frauen einen noch ausschlaggebenderen Beweggrund darstellt.

Verbot
Ein staatsjuristisches Verbot von eben diesem Niqab beinhaltet, dass Frauen mittels Androhungen von exikutiven Konsequenzen, zu einem Freilegen des Gesichtes drastisch gedrungen werden.
Das hohe Gut der religiösen Selbstverwirklichung ist in einem solchen Szenario nicht gewärleistet.
Wenn man dies versuchen möchte auf zwischenmenschlicher und moralischer Ebene einzuschätzen, steht einem sicherlich frei, welches Fazit man hierzu zieht.
Man sollte allerdings (hierfür) jedoch wohl auch versuchen die Beweggründe derer nachzuvollziehen, welche diese "Verbote" fordern.

Täter
Diese sind Personen, welche sich vermutlich schlicht an diesem Brauch/dieser Praxis stören.
Allerdings ist dies ein Bestandteil der Lebensweise von Menschen.
Und das langfristige Wohlbefinden von Personen ist sicherlich als wichtiger einzuordnen, als ein Verhindern von kleinen und und kurzfristigen Ärgernissen.
Zudem kann sich der Muslim / die Muslimin nicht sicher sein, ob es sich bei anti-Burkadebatten nicht in ihren Wesengehältern tatsächlich um Religiösitätsdiskriminierungen handelt.

Tatbestand
Zwar handelt es sich nicht um einen Fall wie bspw. in weiterführenden japanischen Schulen, in welchen es als Pflicht geandhabt wird (Mini)Röcke als Schuluniformbestandteil regulär zu tragen, jedoch sind die Betroffenen nichts desto trotz Arten der Beraubung ausgesetzt.
Beraubung in hinsichtlich der individuellen der religiösen Entfaltung, sowie auch Beraubung hinsichtlich der Kleidungsfreiheit.

Motiv
Es mag sein, dass der ein oder andere sich als patriotischer Nationalist verstehende Mensch, der Meinung ist, man müsse sich den Gepflogenheiten des jeweiligen Landes, bzw. Europas, anpassen, indem man sich dadurch in die ungefähren gesellschaftlichen Normen und Strukturen eingliedert, dass man auf gewisse Bestandteile der eigenen Kultur  - wie bspw. die Gesichtsverhüllung - verzichtet.

Stellungnahme zum Motiv
Es mag jedoch auch sein, dass einige Menschen der Meinung sind, jeder sollte sich den Gesetzen des Islam fügen, gleich in welchem Land.
Meinungen entstehen. Dies sicherlich durch die eigenen Wertvorstellungen.
Wenn aber Personen versuchen sollten anderen Menschen gegen deren Willen die jeweils eigenen Maßstäbe aufzuzwingen, so ist dies sicherlich verwerflich.
Eine solche Unterdrückung des Menschen durch mächtigere andere, sollte wohl sicherlich unterbunden werden.

Unterstellungen
Mutmaßungen, Frauen könnten zum tragen einer solchen Verschleierung von ihren Männern gezwungen werden, führen insofern zu Diskriminierung, da dies die individuellen Souveränitäten der religiös motiviert lebenden Personen in Frage stellt.
Wenig Ahnung habende Fremde, sollten, denke ich, diffamierende und beleidigende Mutmaßungen unterlassen.

Verdacht
Denn diese würden den Verdacht erhärten, dass "Burkagegner", welche diese Vermutung aufführen, wenig denken, sondern stattdessen eine heimliche Rechtsorientierung praktizieren.
Diese Rechtsorientierung stellt sicherlich wenig Freiraum für den differenzierenden Verstand, aber eher für einfache Ansichten.

Verwerflichkeit des Burkazwanges
Sollte ein Zwang seitens des Ehegatten bezüglich des Schleiers auf die Frau bestehen, so wäre dies sicherlich im Widerspruch zur islamischen Religion. Sollten berechtige Vermutungen darüber bestehen, dass niqabtragende Frauen zum Tragen eben dieses durch ihren Ehemann (gewaltsam) gezwungen werden, so sollten sicherlich Ermittlungen diesbezüglich unternommen werden.
Möglichweise sollte auch, falls kein Konsens hinsichtlich dieser Thematik zwischen den Ehepartnern entsteht, über eine Scheidung nachgedacht werden.
Deutsches Grungesetz
Artikel 2 § (1): "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkiet..." & § (2): "...Die Freiheit der Person ist unverletzlich...".
Artikel 4 § (2) "Die ungestörte Religionsausübung wird gewärleistet."

Zuständige Politiker
Politiker sollten, wenn es sich um solche Handelt, welche sich für ein Verbot der Körperbedeckung eingesetzt haben, meiner Meinung nach unverzüglich zurücktreten.

Im Namen der Demokratie
Eine demokratische Regierung sollte eine solche Entwendung von Rechten an nicht-Mehrheitsgruppen nicht vollziehen.
Auch nicht, wenn über 50% oder gar 2/3 soetwas fordern sollten.
Denn dIes wäre sicherlich durchaus als großflächige Diskriminierung zu bezeichnen, weil eine massive Machtausübung Vieler über Wenigere erfolgt, welche sich im Gefühlsrausch ihrer Dominanz möglicherweise der Sensibilität einiger Dinge nicht ausreichend bewusst wird.
Wie auch in der Schule, ist nicht ausreichende Arbeitsleistung als mangelhaft, wenn nicht gar als ungenügend zu bezeichnen, weswegen ich zu der Meinung komme, dass staatsregierende Führungen, sollten sie auf diese Weise wirken, keinen Autoritätsanspruch genießen dürfen sollten.


Hijab
Man könnte im Bezug auf das normale Kopftuch sicherlich ähnliches schreiben wie hier. 
Vorbote dieses, gleich in welchem Staat,  Beruf, oder Gebäude, sind durchaus als sehr schlimm zu betrachten.
Gleich welche hinhaltenden Legitimationen aufgeführt werden.
Zu wohl jedem Opfer gibt es auch Täter. Ein hoffen auf Mitgefühl und Verständnis der Autoritätspersonen, speziell im Hinblick auf Religiösität, ist indiskutabel, da dies sicherlich gefährliche Wege darstellt.


و الله أعلم


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4 Kommentare:

  1. Wie soll denn nachvollzogen werden ob diese Verhüllungen freiwillig geschehen?! Das sind doch häufig schon in der Kindheit implementierte Prinzipien, die der Frau keinerlei Raum zur Selbstentwicklung geben. Wenn eine gebildete muslimische Frau den Wunsch hat Burka oder Kopftuch zu tragen ist es meiner Meinung nach akzeptabel, dies ist aber wie gesagt der Ausnahmefall.
    Außerdem ist es sehr gewagt in diesem Zusammenhang von "Täter" oder "Tatbestand" zu reden. Ich als Christin müsste auch in bestimmten islamischen Ländern Kopftuch tragen OHNE irgendeine Verbindung zur Religion. Wäre das dann nicht auch "Beraubung hinsichtlich der Kleidungsfreiheit"???

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    1. Wie wäre es denn, wenn sie die islamische Frau persönlich fragen, dann erfahren sie ob dies freiwillig getan wird. Zeigen sie mir nur ein islamisches Land (Sunnitisch) in dem sie gezwungen werden das Kopftuch zu tragen! In Saudi Arabien können sich Geschäftsfrauen ohne Kopftuch bewegen, in Ägypten, Katar, in der Türkei, in Tunesien, in Marokko, in Lybien, in Pakistan, Afghanistan usw. Was die Selbstentwicklung betrifft, so können sie ihre Weltvorstellung nicht als das ultimativ richtige darstellen, es gibt viele Völker auf diesem Erball die verschiedene Moralvorstellungen haben. Wenn sie von einer Sache überzeugt sind, werden auch sie ihre Kinder dieser Richtung Orientiereung bieten. Sie werden doch auch ihren Kindern Ihre Moralvorstellung der freien entwicklung vermitteln oder nicht? Warum dürfen Muslime nicht ihren Kindern dessen Moralvorstellung vermitteln? Aber das ist das immer! Keine Toleranz und seine Werte als die Ultimativen sehen wollen.

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    2. Unterdrückung hat wohl kaum etwas mit Moralvorstellungen zu tun. Ich verurteile nicht den Islam oder Moslems, die ihre Religion ausleben mit Rücksicht auf allgemein anerkannte Menschenrechte. Natürlich kann man jetzt zwischen den verschiedenen islamischen Gruppierungen differenzieren, was doch aber auch nicht das Problem löst.
      Zufällig kenne ich mehrere muslimische Familien und zwei meiner besten Freunde sind Moslems (soviel zum Thema Intoleranz). In diesem Zusammenhang habe ich nämlich diese Ungleichberechtigung, wohlgemerkt HIER in Deutschland, selbst miterlebt. Dass ein Vater Töchter und Ehefrau einsperrt und schlägt und dabei behauptet sie würden sonst seine Ehre als Moslem beschmutzen, ist zwar keine pauschale Einstellung, scheint aber dennoch ihre Wurzeln im Islam zu haben.
      Und wenn Sie von "Geschäftsfrauen" sprechen sagt das doch schon alles. Ein minimaler Prozentsatz von Frauen, die in wohlhabenderen Verhältnissen (wahrscheinlich mit westlichem Bezug) aufgewachsen sind. Über die große Mehrheit braucht man ja gar nicht erst zu reden.
      Nicht die Christen,Juden,Hinduisten und ihre Abspaltungen sind es (größtenteils), die ihre Werte über alle anderen Stellen, sondern der Islam. Wer in der EU bzw Deutschland lebt hat zuerst das Grundgesetz zu befolgen und kann DANN seine Religion ausüben.

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  2. Wir haben bereits in Zahlreichen Videos darüber gesprochen dass es sicherlich auch Fälle gibt, in denen Frauen dazu gezwungen werden das Kopftuch zu tragen, ich meine wirklich mit Zwang, es gibt auch Frauen oder Männer die dazu gezwungen werden eine bestimmte andere Person zu heiraten. Aber unser Maßstab ist nicht das was Muslime tun, sondern das was Muslime tun sollen. (Koran & Sunnah) Das mit der Moralvorstellung und dem vermitteln dieser Vorstellungen war bezogen auf deine Aussage;"Das sind doch häufig schon in der Kindheit implementierte Prinzipien, die der Frau keinerlei Raum zur Selbstentwicklung geben." Hier tun die Eltern das, was sie für ihre Kinder am besten finden. Auch du wirst das mit deinen Kindern so machen. Was den Zwang angeht, so möchte ich noch einmal klar und deutlich sagen, dass diese nichts mit dem Islam zu tun haben und auch ihre Wurzeln nicht im Islam haben, sondern reihne Traditionen sind die wir kritisieren. Es ist nicht ganz richtig wenn du sagst;"Nicht die Christen,Juden,Hinduisten und ihre Abspaltungen sind es (größtenteils), die ihre Werte über alle anderen Stellen, sondern der Islam." Fast jede Religion oder Ideologie behauptet von sich ultimativ zu sein, nur wurde dieser Standpunkt bei den meisten durch Unterdrückung der Demokratie oder anderen Einflüssen weg interpretiert. Was deine Aussage mit dem Grundgestz betrifft, so hat die Religion erst einmal nichts mit dem Grundgesetz zu tun. Das Grundgesetz hindert mich nicht daran meine Religion zu praktizieren. Des weiteren ist im Grundgesetz verankert, dass man als Bürger dieses Landes das Recht hat seine Religion zu praktizieren, egal welcher Art. Des weiteren hat jeder Bürger dieses Landes laut Grundgestz in Fom der Meinungsfreiheit das Recht, die Demokratie zu kritisieren. Mein Tipp an dich; Du solltest dich mehr mit dem Islam beschäftigen und deine Informationen nicht von Muslimen nimmst, die ihre Religion nicht verstanden haben, sondern von Muslimen die ihre Religion authentisch praktizieren. Fragen sie die sogenannten Fundamentalisten. Du solltest auch mal in die Stadt gehen und die islamische Frau mit Kopftuch oder Niqab persönlich ansprechen um dich über Zwang oder Beweggründe zu informieren und dich nicht von Medien oder das schlechte Benehmen einiger Muslime beeinflussen lassen.

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