Braucht der Islam eine Reformierung?

As Salamu Aleikum

Die Rufe nach einer Reformation des Islams aus den Reihen der sogenannten liberalen Muslimen sowie unserer Islamophoben Freunde wird immer lauter.

Wir sind auch für eine islamische Reformation, aber nicht für eine Reformation wie man sie mit dem Horizont der liberalen und Islamophoben versteht.

Reformation bedeutet sinngemäß:"Wiederherstellung"!



Die Muslime brauchen eine Reformation im Sinne einer Wiederherstellung, bzw. müssen die Muslime zum Findament des Islams zurückkehren. Das Fundament des Islams sind die zwei Quellen Koran und Sunnah.


Der Maßstab für alle Muslime auf dieser Erde sind Koran und Sunnah. Jeder Muslim der diesen Weg verlässt befindet sich auf dem Weg der Irre und läuft Gefahr für alle Ewigkeit in die Hölle zu kommen.

Zusammengefasst ist das was die sogenannten Fundamentalisten, Extremisten oder Salafisten praktizieren Koran und Sunnah. Die Muslime die Koran und Sunnah folgen, belegen ihre Aussagen mit Beweisen aus Koran und Sunnah und alles ist nachvollziehbar.



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1 Kommentare:

  1. Das ist meist eine Ansichts- und Definitionssache, wie es Pierre Vogel erwähnt, bei welcher aber die islamischen Grenzen nicht überschritten werden sollten. Eine "Reformation" bedeutet im allgemeinen zwar vom Begriff her "Wiederherstellung", könnte im Islam andererseits auch ins Negative umschlagen (z. B. in eine Neuerung; Bidah), wenn kein Wissen vorhanden ist. Da als "Reformer" wiederrum Menschen bezeichnet werden, die "Umgestaltungen vorantreiben", ist es in der Religion so eine Sache, was dann überhaupt so "umgestaltet" wird, obwohl im Koran und Sunna eigentlich alles schon geregelt ist. Im islamischen Sinne empfiehlt sich eher den Begriff der Authentizität mit entsprechender Orientierung zu verwenden, da es eindeutiger und unmißverständlicher ist. Aus einem Hadith geht hervor, daß sich die Ummah in 73 Gruppen spalten werde, aber 72 Gruppen ins Höllenfeuer gehen werden, bis auf eine Gruppe und zwar die Gruppe, die so glaubt (versteht / praktiziert) wie der Prophet Mohammed (s.a.w.s.) und seine Gefährten (r.a.) es getan hatten. Deshalb ist nur die Orientierung genau an dieser richtungsweisenden Überlieferung in Verbindung mit der Authentizität notwendig.

    Beispielsweise werden die Thesen von Martin Luther im Vergleich ebenfalls als "Reformen" betrachtet. Was aber soll Martin Luther wirklich in dem Sinne "wiederhergestellt" haben, da doch damals schon die ursprünglichen bzw. unverfälschten originale Schriften als solche nicht mehr existierten bzw. eben als solche nicht mehr wieder herstellbar waren ? Die sogenannte "Bibel" war im Mittelalter verändert und somit verfälscht. Von Allah wurde wohlgemerkt die "Bibel" als gesamtes Buch nicht einmal offenbart, sondern erst ca. 90 Jahre nach dem Propheten Jesus (a.s.) von unbekannten Menschen unter fragwürdigen Umständen zusammengetragen worden. Die Prophetengefährten (r.a.) von Jesus (a.s.) konnten auf keinen Fall mehr am Leben gewesen sein, um als Zeugen oder Verfasser der "Bibel" in Frage zu kommen. Außerdem geht aus dem Koran hervor, daß Allah früher nur einzelne Schriften offenbarte (Thora, Psalmen, Evangelium). Martin Luther "reformierte" mit seinen Thesen den damaligen Umständen entsprechend sowie nach seinem eigenen Wissenshorizont verhältnismäßig vernünftig, aber er verharmloste / leugnete im Gegensatz zu Mouhanad Khorchide nicht die Höllenstrafe. Soviel zu "Reformen".

    Prinzipiell ähnlich ist es mit dem Begriff der "Kritik". Die "Kritik" bedeutet von der grundlegenden Definition her im allgemeinen soviel wie "Beurteilung", wird aber im Zusammenhang mit dem Islam seitens der Islamgegner verwendet, um gegen den Islam zu hetzen. So bezeichnen sich die neuen Rechten (PI- News, Die Freiheit, Pro sonstwas usw.) selbst als "Islamkritiker", sind aber einseitige Islamhasser. Die "Kritik" kann negativ oder positiv sein, steht aber im Falle der Islamfeinde mit dem Negativen in Verbindung. Abgeleitet aus der ominösen Theologie von Prof. Khorchide wird aber leider die negative Kritik (am Koran und Sunna) nicht ausgeschlossen, so daß diese dann in Richtung Kufr führt.

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