Der Streit um den richtigen Islam

Theologe Khorchide steht vor dem Besuch des Bundespräsidenten unter Druck

Münster - 
 In der Debatte um den richtigen Islam geht es kurz vor dem Besuch des Bundespräsidenten an der Universität Münster hoch her. Der Zwist schwelt seit langem um die über zwei Jahren nach Gründung des Zentrums für islamische Theologie (ZIT) immer noch nicht konstituierten Beirat. 
 


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1 Kommentare:

  1. Hier noch einige Informationen über Mouhanad Khorchide, die inschallah nützlich sein werden:

    Bei dem folgenden Artikel mit zwei Videos (Oktober 2012) soll der Koran einfach nur ein "Liebesbrief" Gottes sein, was sehr stark an die Meinung von "wiedergeborenen Christen" erinnert, die u. a. nur einseitige Liebe im Kopf haben:

    http://www.zdf.de/Forum-am-Freitag/Der-Koran-ist-ein-Liebesbrief-Gottes-24784258.html

    Vom Inhalt her sollte es jeden Muslim, auch nur mit einem halbwegs gesundem Iman, fassungslos machen. Im ersten Video äußert sich dieser Scharlatan zu seinem Buch "Islam ist Barmherzigkeit" auf der Frankfurter Buchmesse. Dabei stellt er u. a. die Säulen des Islam (Gebet, Fasten ...) mit der durchgeknallten Begründung in Frage, daß es sich dabei um keine richtigen Pflichten seien, da es seiner Meinung nach ansonsten um eine "gestörte Beziehung" zwischen Mensch und Gott handeln soll (ab 02:35 Minunte), weil diese dann nur auf "Angst basieren". Somit stellt er die Gottesfurcht in Frage. Dann wagt er es noch zu behaupten, daß es sich in den Moscheen erworbenes Wissen im Islam um ein "verzerrtes Bild" handele. Daß er behauptet, indem viele Muslime den Koran angeblich "falsch verstehen sollen", liegt offensichtlich daran, daß er selbst gar nichts verstanden hat. Schon damals verharmloste er die Höllenstrafe bzw. leugnete diese. Bei seiner Bucherklärung behauptete er in diesem Zusammenhang, daß die Strafe nicht "von aussen komme, sondern von innen - vom Menschen selbst".

    Die Vorstellungen von Mouhanad Khorchide ist eine Katastrophe, mit welcher er Schaden nicht nur bei künftigen Generationen im Islam hierzulande anrichten könnte, sondern auch bei den Muslimen in der Gegenwart. Aus dem folgenden Artikel geht hervor, daß dieser Scharlatan- Professor gemeinsam mit den Moscheegemeinden ein "komplementäres System anstrebt, das sich gegenseitig ergänzen soll", was auf die Verbreitung seiner eigenen Bidah sowie seines Kufr hinweist:

    http://www.uni-muenster.de/ZIT/Aktuelles/2012/201020529.html

    Bei seiner Freitagspredigt in der Ditib- Moschee (Münster, Mai 2012) hatte dieser Scharlatan (wieder mal einseitig) behauptet, daß "der Koran mehrfach appellieren soll, kritische Fragen zu stellen und Traditionen zu hinterfragen." Außerdem meinte ausgerechnet er, daß man wissen müsse, wie man mit den Stellen im Koran umzugehen habe und wortwörtlich sagte er dann: "die vielleicht sogar missinterpretiert werden können im Sinne von Gewalt oder Menschenfeindlichkeit. Das verlangt Reflektion".

    Im allgemeinen stiftet er so eine Art "Interpretations- Fitnah", bei der islamische Inhalte relativiert, durcheinander sind und es keine klaren Richtlinien mehr gibt, die aber seit rund 1400 Jahren fest standen. Auch ruft er zum Verlassen von Allahs Gesetzen auf. Besonders wichtig für ihn ist wohl, daß der Islam solange demokratisch reformiert wird, um die Kuffar, welche wohlgemerkt selbst ihre eigenen Gesetze schon mehrmals geändert hatten, irgendwie zufrieden zu stellen, was logischerweise auf Kosten des Wohlgefallens bei Allah gehen würde. Das ist in erster Linie insofern sinnlos, weil die Kuffar nicht eher mit den Muslimen zufrieden sein werden, bis Muslime deren Glaubensbekenntnis folgen (vgl.: Sure 2:120).

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