Khorchide: Abu Sakina besorgt um die Umma


Assalamu aleikum liebe Geschwister,

ich wende mich heute mit einem sehr ernsten Thema an Euch und ich halte es für meine Pflicht auf diese Angelegenheit hinzuweisen. Ich weiß, diese Mail ist sehr lang, doch ich hätte mir nicht die Mühe gemacht sie zu schreiben, wenn es nicht so wichtig wäre, denn noch nie war das Wohl unserer Kinder so gefährdet wie jetzt!





Viele von Euch werden sicher schon bemerkt haben, wie man in Deutschland (und auch anderswo) seit einigen Jahren massiv Stimmung gegen praktizierende Muslime macht. Diese Stimmungsmache wird vor allem von den Medien aber auch von einigen Politikern vorangetrieben. Mittlerweile geht die Tendenz dahin, alle Muslime, welche ihre Religion ernst nehmen und an deren Grundfundamenten, dem Quran und der Sunna des Gesandten (sas) festhalten, als radikal oder extremistisch abzustempeln. Leider haben selbst viele Muslime diese Masche bisher nicht durchschaut und sich von der Medienpropaganda sogar anstecken lassen.

Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass diese Entwicklung offenbar lediglich der Vorbereitung eines höchst perfiden Plans diente, welcher nun in Form eines vernichtenden Anschlags auf den Islam ausgeführt wird.

Die Ausführung dieses Anschlags hat eine Person namens Prof. Mouhanad Khorchide übernommen. Diese Person bekleidet einen Lehrstuhl an der Universität Münster, wo er Islamlehrer (für den Islamunterricht an deutschen Schulen) sowie Imame ausbildet. Khorchide vertritt dabei Thesen, welche bisher von keiner islamischen Sekte oder Randgruppe vertreten wurden und meilenweit vom islamischen Glauben entfernt sind. Ich möchte hier eine kleine Auswahl seiner Thesen nennen, welche derzeit unseren Kindern in der Schule gelehrt werden:

- Allah swt habe die Menschen nicht dazu geschaffen, damit sie IHM dienen. Er habe sie vielmehr nur aus seiner bedingungslosen Barmherzigkeit heraus erschaffen, um seine (also Allahs) Liebe mitzuteilen. Khorchide schreibt in seinem Buch "Islam ist Barmherzigkeit" auf Seite 114: „Manche Gelehrte interpretieren die islamische Religion so, als ginge es lediglich um die Verherrlichung Gottes. Sie berufen sich auf folgenden koranischen Vers: „Ich habe den Menschen und den Dschinn (ein Geistwesen) nur deshalb erschaffen, damit sie mir dienen.“ (Koran 51/56) Dieses Verständnis von Religion kollidiert jedoch mit dem Verständnis, dass Gott den Menschen bedingungslos aus seiner Barmherzigkeit erschaffen hat, um seine Liebe mitzuteilen… .“

- Jemand der glaubt, dass Allah swt von ihm angebetet werden möchte, der degradiere Allah swt zu einem "egoistischen Diktator". So schreibt Khorchide auf Seite 70: „Der Gedanke Gott habe die Menschen erschaffen, weil er verherrlicht oder angebetet werden wolle, macht aus Gott einen von Minderwertigkeitsgefühlen geplagten, egoistischen `Diktator`, der auf der Suche nach sich selbst ist. Das ist dann aber nicht mehr Gott.“ 

Auf Seite 25 schreibt er außerdem: "Geht es Gott also um sich selbst? Braucht er uns, um von uns angebetet zu werden, hat er uns deshalb erschaffen? Wer sich ihm also unterwirft, den belohnt er mit dem Paradies, und wer sich ihm nicht unterwirft, dem zeigt er im Jenseits, wer das letzte Wort hat, wer der Chef ist? Geht es Gott wirklich darum, seine Macht zu demonstrieren? Ist Gott wirklich so klein? Ich kam zu der Antwort: Mit Sicherheit nicht! Gott ist kein Diktator, kein Mubarak oder Gaddafi. Gott ist in sich vollkommen."

- Es sei falsch zu glauben, der Islam ist die wahre Religion und die einzige, die von Allah swt akzeptiert ist. Auf Seite 25 schreibt er zu dieser Thematik. "Geht es Gott wirklich nur darum, dass an ihn geglaubt wird? Geht es ihm darum, dass nur auf eine bestimmte Art und Weise an ihn geglaubt wird? (...) Ich kam zu der Antwort: Mit Sicherheit nicht!"

- Es sei falsch Allah swt zu gehorchen und passt nicht zu SEINEM Wesen. Khorchide schreibt auf Seite 73: „Viele Muslime projizieren ihre Vorstellung von einem mächtigen Familienoberhaupt oder von einem archaischen Stammesvater, dem man unhinterfragt gehorchen und sich unterwerfen muss, auf ihre Vorstellung von Gott. Demnach gestaltet sich die Gott-Mensch-Beziehung als Beziehung zwischen einem Herrn und seinem Knecht. Der Herr braucht seinen Knecht, er ist auf seine Dienste angewiesen, um seine Herrlichkeit genießen zu können. Will aber Gott wirklich, dass Menschen ihm dienen? Braucht er unseren Dienst? Diese Vorstellung eines restriktiven Diktators, dem es nicht um die Interessen seines Volkes geht, unterscheidet sich kaum von der Vorstellung eines restriktiven Diktators, dem es nicht um die Interessen seines Volkes geht, sondern um die Unterwerfung der Menschen unter seinen Willen. Der Mensch ist unmündig, er ist auf die Instruktionen Gottes angewiesen. Der Koran und die prophetische Tradition werden in dieser Sichtweise als Instruktionen Gottes wahrgenommen, die Gott dem Menschen verkündet, da dieser nicht in der Lage sei, von sich aus zu erkennen, was gut und was schlecht für ihn ist. Der Koran und die Sunna (prophetische Tradition) sind demnach eine Art Bedienungsanleitung für das Funktionieren des Menschen.“

- Die Hölle existiere in Wirklichkeit gar nicht und es gäbe keine Bestrafung durch Allah swt. Khorchide schreibt dazu auf Seite 50-51: „Die Hölle ist demnach kein Ort der Bestrafung oder der Rache Gottes, sondern steht symbolisch für das Leid und die Qualen, die der Mensch im Laufe dieses Transformationsprozesses (der Weg des Menschen in die Einheit mit Gott) erlebt. Dabei begegnet er einerseits der unendlichen Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Dies versetzt ihn in Scham und Demut, da ihm bewusst wird, dass er in seinem Leben Nein zu dieser Liebe und Barmherzigkeit gesagt hat.“

Nach Khorchide aber sei es eine „naive Vorstellung“ zu glauben, dass Gott Instruktionen schicke, „um zu sehen, wer sich an sie hält und wer nicht, um dann diejenigen, die ihm gehorchen, zu belohnen und sich an den Ungehorsamen zu rächen. Diese Vorstellung wird Gott in keiner Weise gerecht. Sie macht aus ihm einen Diktator, der nur auf Gehorsam aus ist, der verherrlicht werden will und nach Selbstbestätigung sucht. Die Beziehung zu solch einem `Diktator-Gott` kann nur auf Angst basieren.“ (Seite 63-64)

- Es sei völlig egal, welchen Glauben ein Mensch gehabt hat, alle können ins Paradies kommen. Die Hauptsache sei, er habe nicht nein zur Liebe und Barmherzigkeit Allahs swt gesagt, indem er geglaubt hat, Allah swt würde Menschen für ihre Taten bestrafen. Khorchide schreibt auf Seite 57-58: „Der Gerichtstag als Ort der Abrechnung mit den ‚Ungläubigen‘ lässt hier auf der Erde ein Gefälle zwischen Muslimen und Nichtmuslimen entstehen. Muslime und Nichtmuslime können sich nach der Vorstellung der traditionalistischen islamischen Theologie nicht auf Augenhöhe begegnen, da, unabhängig von ihren jeweiligen Handlungen, heute schon feststeht, wer der ‚Gewinner‘ und wer der ‚Verlierer‘ sein wird. Gott aber interessiert sich nicht für Überschriften wie ‚Muslim‘, Christ‘, ‚Jude‘, ‚gläubig‘, ‚ungläubig‘ usw., Gott geht es um den Menschen selbst, um seine Vervollkommnung, damit er ihn für sich, für seine ewige Gemeinschaft gewinnen und ihn in sie aufnehmen kann. Entscheidend dabei ist, ob der Mensch dieses Angebot annimmt oder nicht. Die Hölle ist nichts anderes als der Zustand, in dem sich derjenige befindet, der Nein zu Liebe und Barmherzigkeit, der Nein zur Gottesgemeinschaft sagt.“

Noch deutlicher wir dies in derfolgenden Textpassage auf Seite 59-60: "Der Gerichtstag im Sinne einer Offenbarung der Barmherzigkeit Gottes soll uns nicht in Schrecken versetzen, sondern uns hoffen lassen –und zwar alle, egal WELCHER RELIGION ODER WELTANSCHAUUNG WIR FOLGEN. Gott will letztendlich alle in seine Gemeinschaft aufnehmen, bis auf diejenigen, die Nein zu seiner Liebe und Barmherzigkeit, Nein zu seiner Gemeinschaft sagen. Er ist wie der liebende Vater oder die liebende Mutter, die ihren Kindern alles Liebe der Welt wünschen.“

Mit anderen Worten kommen also alle Menschen ins Paradies, außer jenen die Glauben, dass Allah swt bestraft. Und das waren doch eigentlich die Muslime? Oder?

- Wer an die Glaubensgrundsätze der Sunniten glaubt ist ein Extremist, bzw. Fundamentalist. Khorchide schreibt auf Seite 86: „Ich möchte versuchen, eine Vorstellung vom Islam jenseits eines dogmatischen Verständnisses zu vermitteln, in dem es lediglich um die Frage nach den richtigen Glaubenssätzen geht. Fundamentalisten haben sich in der Frage verloren, woran ein Muslim glauben muss, und ihre Liste beschränkt sich keineswegs auf die sechs Glaubensgrundsätze (Gott, Engel, Bücher, Propheten, Wiederauferstehung und Vorherbestimmung), sondern es kommen noch viele Glaubenssätze dazu, wie der Glaube an die Rechtschaffenheit aller Gefährten des Propheten, der Glaube an die Fürbitte des Propheten am Tag des Gerichts, der Glaube an eine Brücke, die über die Hölle geht, der Glaube an die Schau Gottes im Jenseits, der Glaube an die Existenz einer Waage am Tag des Gerichts usw.“

- Auch wenn man nicht an Allah swt glaubt, könne man ein Muslim sein. Khorchide schreibt auf Seite 87: „Die Verwirklichung von Gottes Liebe und Barmherzigkeit auf der Erde verliert ihre zentrale Bedeutung, wenn wir den Islam auf Glaubenssätze oder auf das Glaubensbekenntnis reduzieren. Nach der oben dargestellten Definition des Islam ist jeder, der sich zu Liebe und Barmherzigkeit bekennt und dies durch sein Handeln bezeugt, ein Muslim, AUCH WENN ER NICHT AN GOTT GLAUBT, denn Gott geht es nicht um die Überschriften `gläubig` oder `nichtgläubig`"

Meine lieben Geschwister, ich denke diese Auswahl an Thesen ist ausreichend, um die Position und das Islamverständnis dieses Menschen darzustellen. Nebenbei hat Khorchide es bisher versäumt, eine Qualifikation im Bereich der islamischen Theologie nachzuweisen. Mit anderen Worten: Dieser Mann hat mit Islam absolut und rein gar nichts zu tun! Ich möchte unmißverständlich betonen, dass die Aussagen Khorchides nach der Meinung aller Rechtsschulen und dem Konsens (der Übereinkunft) aller islamischen Gelehrten, egal welcher Gruppierung sie auch angehören mögen, eindeutiger Kufr (Unglaube) sind.

Wir können Khorchides Aussagen in folgender Quintessenz zusammenfassen: "Niemand braucht an Allah swt glauben und ihn erst recht nicht anbeten oder verherrlichen um ins Paradies zu kommen, vielmehr werden jene die das glauben für diese Ansicht bestraft werden." Khorchide läßt mit seinen Ansichten also von den Grundfundamenten des Islams absolut nichts mehr übrig! Selbstverständlich findet er mit seinen Thesen sowohl in den Medien, als auch in der Politik breite Unterstützung.
Um so verwirrender ist es, dass die großen islamischen Verbände wie die Ditib, Mili Görüs, Zentralrat der Muslime in dieser Angelegenheit keine klare Stellung beziehen. Zwar wurde Khorchide hier und da kritisiert aber noch lange nicht für untragbar befunden. Im Gegenteil: In einem an Khorchide gerichteten öffentlichen Schreiben distanzierte sich  Dr. Zekeriya Altuğ, Vorsitzender der DITIB Nord, von den Vorwürfen gegen Khorchide, dass sein Verhalten unislamisch sei. Er distanzierte sich auch vor dem Aufruf, Prof. Khorchide solle Reue ablegen und betont die guten islamischen Absichten von Prof. Khorchide. Ich frage mich: Haben wir es hier mit einer Verschwörung zu tun?
Khorchide wird unterdessen nicht müde, alle seine Kritiker pauschal als extremistisch orientiert zu diffamieren, wie z. B. im Fall von Avni Altiner, dem Vorsitzenden der Schura Niedersachsens, welcher bekannt ist für sein "gemäßigtes" Islamverständnis.

Mittlerweile hat Khorchide nun auch das erste Unterrichtsbuch für den Islamunterricht unserer Kinder mit dem Titel "Miteinander auf dem Weg" herausgebracht, welches eben genau die von mir genannten Thesen beinhaltet. Wenn Khorchide damit durchkommt (und er ist auf dem besten Wege, da der Unterricht ja bereits begonnen hat), so wird unseren Kindern in Zukunft ein Islam vermittelt, welcher absolut nichts mehr mit Islam zu tun hat. Auf diesem Wege schafft man den Islam ab, ohne großes Aufsehen zu erregen. Es wird nicht mehr lange dauern und jeder Muslim, der an den Grundwerten der Religion festhält, wird als religiöser Hardliner und Radikaler diffamiert werden.
Stellt Euch folgendes Szenario vor: Euer Kind kommt von der Schule nach Hause und sagt: "Man muss doch gar nicht an Allah glauben um ein Muslim zu sein! Und beten brauch man auch nicht!" Darauf antwortet ihr dann: "Nein, das stimmt nicht, natürlich musst Du an Allah glauben und das Gebet ist eine Pflicht!" Euer Kind erzählt seinem Lehrer dann am nächsten Tag: "Mein Vater und meine Mutter haben gesagt das stimmt nicht, man muss doch beten!" Dem Lehrer ist diese Auffassung zu radikal und er schaltet das Jugendamt ein, da er das Wohl des Kindes durch radikales Gedankengut als gefährdet sieht. Zwei Tage später steht das Jugendamt bei Euch vor der Tür, um zu untersuchen, was denn da los ist in dieser extremistisch orientierten Familie....den Rest kann sich dann wohl jeder selber ausmalen.
Daher meine Bitte an alle, denen das Wohl ihrer Kinder und das Wohl des Islams am Herzen liegen: Empört Euch! Schreibt die Verbände an und verlangt von ihnen eine klare öffentliche Stellungnahme mit der Forderung Khorchide von seinem Posten abzusetzen! Laßt nicht zu, dass Eure Kinder diesen "Islamunterricht" besuchen! Bemüht Euch, Euren Kindern den wahren Islam zu vermitteln, damit solche Gehirnwäscher (oder sollte ich besser sagen Gehirnverschmutzer) keine Chance haben! Und bitte verbreitet diese Nachricht, damit die Muslime vor dieser Fitna gewarnt werden! Hier die E-Mail Adressen der großen islamischen Verbände: sekretariat@zentralrat.de; info@ditib.de; info@igmg.de

Möge Allah ta'alah unsere Kinder und uns selbst vor dieser Fitnah bewahren. Amin!
Ua salamu aleikum,
Euer besorgter Bruder Baschschar Abu Sakinah
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2 Kommentare:

  1. Fast alle Thesen des liebestrunkenen Mouhanad Khorchide lassen sich nicht wieder auf (die jeweiligen) Koranverse rückführen, so daß es der Beweis dafür ist, daß es sich nur um seine eigene ominöse Meinung handelt. Der traurige Höhepunkt seiner Thesen ist aber immer noch die Verharmlosung bzw. Leugnung der Höllenstrafe, gefolgt von seiner eigenen Meinung über die Kuffar. Die Ablenkungsstrategie in einem seiner Videos ist nicht sonderlich überzeugend. Da er ein Gefälle zwischen Muslimen und Nichtmuslimen anspricht (Seite 57 - 58), welches bereits auf der Erde gibt, so verweist dies mehr auf die Integrationspolitik hierzulande mit entsprechend hohem Erwartungsdruck, d. h. den Islam integrationskompatibel (mit seinen eigenen Bidah und Kufr- Ansichten) zu bekommen, als auf die Religion und Praktizierung. Da hatte er sich eigentlich verraten, worum es ihm wirklich geht. Der Verkauf seiner Bücher ist für ihn auch ein erheblicher Nebenverdienst, den er parallel zu seiner relativ hoch bezahlten Anstellung an der Uni Münster betreibt, die wohlgemerkt unbefristet ist, während alle anderen seiner Mitarbeiter nur befristete Verträge erhalten.

    Beweis:

    http://www.wn.de/Muenster/Der-Zwist-um-den-richtigen-Islam-Theologe-Khorchide-steht-vor-dem-Besuch-des-Bundespraesidenten-unter-Druck

    Nach dem gelinken Artikel prüft das Bundesinnenministerium dessen Förderung für das ZIT mit einer Verfassungskonformität (!) aller Beiratsmitglieder. Auch vorgeschlagene Mitglieder werden zuerst vom Verfassungsschutz überprüft, was sehr ungwöhnlich ist, denn im Vergleich zu den Juden und Christen darf auch bei Muslimen gem. Artikel 3 (3) GG niemand wegen seines Glaubens, seiner religiösen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Eine solche Überprüfung nur bei Muslimen war offensichtlich schon früher der Fall. Da Mouhanad Khorchide unter solchen Bedingungen seit 2010 an der Uni Münster beschäftigt ist und sein Buch "Islam ist Barmherzigkeit" erst 2012 veröffentlicht hatte, liegt es nahe, daß es die Motivation von diesem Scharlatan bezüglich seiner Thesen gewesen sein müsste, um ja keinen Verdacht bei den Behörden zu erregen, weil u. a. erhebliche Fördergelder sowie seine Anstellung an der Uni Münster davon abhängen. Eindeutig geht es hier primär um integrationspolitische, machtpolitische und finanzielle Interessen, aber nicht um den Islam.

    Daß die Hölle kein Ort der Bestrafung sein soll, widerspricht mit dieser These der Scharlatan dem Koran und der Sunna. Welchen "geistigen Zustand" sollten aber nach seiner Meinung dann die Steine haben, die Allah u. a. in Sure 66:6 ebenfalls als Brennstoff der Hölle erwähnt ?

    In einem Hadith hatte der Prophet Mohammed (s.a.w.s.) das Feuer im Diesseits im Vergleich mit dem Feuer der Hölle beschrieben, was eben nicht mit einem "geistigen Zustand" wie es der Professor formuliert in Verbindung stehen kann:

    “‛Das Feuer, wie wir es kennen, ist ein Siebzigstel des Höllenfeuers.’ Jemand sagte: ‘O Gesandter Gottes, es ist genug, wie es ist.’ Er sagte: ‘Es ist so, als wenn dem Feuer, das wir kennen, noch neunundsechzig gleiche Teile hinzugefügtwerden.’”

    (Sahih Al- Bukhari)

    Außerdem ist es ein Widerspruch von diesem Scharlatan zum Koran, daß Allah keine Unterschiede zwischen Gläubigen und Ungläubigen macht. Allah offenbarte auch, daß er keine Ungläubigen liebt:

    "Sag: Gehorcht Allah und dem Gesandten. Doch wenn sie sich abkehren, so liebt Allah die Ungläubigen nicht."

    (Sure 3:32)

    ... und noch Sure 39:9, Sure 39:22, Sure 98:6-7 usw.

    Wichtig:

    Da ein Besuch des Bundespräsidenten Gauck am 28.11. in Münster geplant ist, dürfte es unwahrscheinlich sein, daß Mouhanad Khorchide mit Pierre Vogel eine Debatte führen wird. Unabhängig davon, ob der Scharlatan überhaupt teilnehmen will und was so eine Debatte letztendes bringen soll.

    http://www.uni-muenster.de/ZIT/Zentrum/bundespraesident_joachim_gauck_besucht_das_zit.html

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  2. Neues von Khorchide:
    Er schleimt sich gerade in einem Gymnasium ein:
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wie-schlaegt-sich-ein-islam-professor-bei-nachgefragt--81309615.html

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