Gastbeitrag; Mein Weg zum Islam! (Anonym)


Der Koran leitete mich recht!
Ich wurde 1963 geboren und wurde von lieben Eltern großgezogen, die beide  Zeugen Jehovas waren.
Noch am Tage meiner Geburt wurde ich von meinen Eltern zu einer Ihrer für sie wichtigsten Zusammenkünfte mitgenommen.

Es war das Gedächtnismal Jesu.

Die ersten Erinnerungen an diese und andere 3 mal in der Woche stattfindenden Zusammenkünfte, zu denen ich immer mitmusste, habe ich an die Zeit als ich noch nicht zur Schule ging. 


Ich wurde in eine furchtbar kratzende Hose gesteckt und bekam ein weißes Hemd, welches bis oben zugeknöpft wurde und einen furchtbar harten Kragen hatte der mir regelmäßig meinen Hals wund scheuerte.
 
Dazu musste ich eine Fliege tragen um immer hübsch und ordentlich auszusehen.

Es folge die Schulzeit und die aus heutiger Sicht zu erwartenden Probleme. Stellungnahme vor der Klasse und dem oder der Lehrerin, warum ich kein Ostern, kein Weihnachten, kein Geburtstag feiere und warum ich nicht die Fahne grüße.
 
Es bereitete mir Probleme, nicht weil es vielleicht richtig oder falsch ist dies zu tun, sondern weil ich die Erklärungen indoktriniert bekam.

Als Muslim feiere ich auch kein Weihnachten aber nicht weil es mir verboten ist sondern weil mein Herz die Falscheit dieser Feier erkannt hat und ich Jesus nunmehr als Prophet und nicht als Sohn Gottes weiß.

Ich musste also regelmäßig an 5 Zusammenkünften der Zeugen Jehovas teilnehmen regelmäßig die Literatur der Wachtturmgesellschaft lesen und dem darin beschrieben folge leisten.

Abgesehen davon das ich vieles davon nicht verstand, hatte ich das Gefühl nie genug für Gott getan zu haben. In mir wuchs eine Unzufriedenheit und ein Gefühl das mir sagte das hier irgendetwas nicht stimmt. Entgegen den Anweisungen der Wachtturmführung, die sich als einziger Mitteilungskanal zwischen Gott und den Menschen darstellt, las ich Publikationen ehemaliger Zeugen Jehovas.

Unter anderem auch das Buch von Raymond Franz, der jahrelang der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas angehörte.

Ich überprüfte das gesagte und verließ vor ca.25 Jahren die Zeugen Jehovas.

Ich verlor Freunde und vorerst auch die Familie bis auf Kontakte die meine Familie von Ihrer oder meiner Seite aus für okay hielten.

Meine Mutter starb 1996 an Krebs und ich fühlte mich verantwortlich dafür, weil ich glaubte das dies nun die Strafe Gottes für meinen Austritt war .Ich trank zusehends mehr Alkohol weil ich mit meinem Leben nicht zurecht kam und mich allein fühlte. 

Irgendwann musste ich mir eingestehen das ich bereits zum Alkoholiker geworden war.
Ich unternahm mehrere Entzüge mit jeweils darauf folgenden Rückfällen. Es wuchs in mir der Wunsch unabhängig zu sein, von Menschen und Alkohol.

Eine Langzeitherapie sowie eine gute Verhaltenstherapeutin verhalfen mir zum Erfolg.Seit 4 Jahre lebe ich glücklich ohne Alkohol.

Ich arbeite bei einem großen Autohersteller und die Muslimischen Kollegen fielen mir durch ihre freundliche Art und ihr Verantwortungsbewusstsein auf. Hier sah ich wie echte Brüder miteinander umgingen und nichts auf Gott kommen ließen und wirklich im Herzen war was sie glaubten oder glauben.

Ich bekam von einem dieser Kollegen den Koran in deutsch. Nachdem ich ihn gelesen hatte empfand ich das gelesene mit meiner Person absolut übereinstimmend.

Ich lebte Jahrelang mit dieser Einstellung die Islam bedeutet.

Oft führte ich nun Gespräche mit Musimen und ausnahmlos befand ich Ihre Worte für richtig und wahr.
Ich las Bücher die den Islam erklären und sah Videos im Internet von Pierre Vogel und Marcel Krass.

Am 23.12.13 konvertierte ich aus ganzem Herzen und voller Überzeugung zum Islam. Es ist für mich nicht nur eine Laune oder eine Modeerscheinung zum Islam zu konvertieren sondern mein Glaube an Allah und Muhammed.

Heute weiß ich das ich nicht Schuld am Tode meiner Mutter bin und Allah einfach nur entschieden hat sie zu sich zu nehmen.Ich bete für Sie das Allah ihre lebenslangen Bemühungen das richtige zu tun nicht vergisst und Ihre Selbstlosigkeit und Demut mit dem Paradies im Jenseits belohnen wird.
Gepriesen sei Allah, der einzige und wahre und allwissende Gott.
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